Judo - die Geschichte

Jigoro Kano (1860-1938)

Begründer des Judo und Gründer des Kodokan.

 

 

Er wurde 1860 in der Nähe von Kioto, als Nachkomme eines Samurai– Clans, geboren. Er absolvierte eine Mittelschule und studierte dann an der kaiserlichen Universität in Tokio. Zu dieser Zeit begann Kano über die Harmonie von Körper und Geist nachzudenken und formulierte dies später als die "wirksamste Anwendung der Kraft" (Die maximale Anwendung von Körper und Geist, wobei Wille und Verstand gestärkt werden sollen).

Kano, der den Kampfsport erst mit 18 Jahren begann, besuchte mehrere Ju– Jutsu Schulen und eröffnete 1882 schließlich eine eigene Sportschule, das Kodokan. Zu beginn, als sich das Judo noch im Entwicklungs-Status befand, war es ein Objekt öffentlicher Kritik. Ziel Kano´s war es einen harmonisch entwickelten Menschen mit würdigem Verhalten zu erzielen.

Viele Ju– Jutsu Lehrer warfen Kano vor, er würde alle Kampfkünste nur stehlen. Erst nach einigen Jahren wurde das Judo akzeptiert, was nicht immer friedlich ablief. Letztendlich musste ein offizieller "Entscheidungskampf" zwischen Judo und Ju– Jutsu eine Entscheidung herbeiführen. Nach dem Sieg der Schüler Kano's wurde Judo auch in Polizeischulen und in der Armee unterrichtet. Später nahm man sogar in den Lehrplan von Mittel– und Oberschulen auf. Der Technische komplex des Judo war 1887 fertig ausgearbeitet und blieb seitdem unverändert. Kano starb 1938 auf einer Schiffreise, als er im Dienste des Japanischen Olympischen Komitee unterwegs war.

In Deutschland wurde das Judo und das Ju Jutsu hauptsächlich durch Erich Rahn und Alfred Rhode bekannt. Nach dem 2. Weltkrieg waren Judo und Ju Jutsu in Deutschland von den alliierten Mächten bis 1948 verboten. Weltmeisterschaften werden seit 1956 ausgetragen, als olympische Disziplin wurde das Judo 1964 zugelassen.

 

 

Ursprünge

Die Ursprünge der japanischen Selbstverteidigungskünste liegen im Dunkel der Geschichte. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden sie zwischen dem achten und zehnten Jahrhundert von chinesischen Mönchen nach Japan gebracht.

Die Japaner kultivierten diese dann zu einer echten Kunst. An den Höfen der Daimyos, der Fürsten, wurde diese Verteidigung - oder Kampftechniken, sowohl mit, als auch ohne Waffen, von den Samurei, der Kriegskaste, geübt.

Samurais lebten nach ihrem Ehrenkodex, dem "Bushido" (Der Weg des Kriegers). Treue, grenzenlose Ergebenheit gegenüber ihrem Herren, unbedingte Pflichterfüllung, die Einhaltung eines gegebenen Wortes, absolute Verschwiegenheit, Tapferkeit und Todesverachtung, das waren die Grundsätze des Bushido.

Es war von der konfuzianischen Lehre und dem Zen - Buddhismus stark beeinflusst. Die Zeit der Samurai endete Mitte des 19. Jahrhunderts (mit der Meiji - Restauration 1868 ). Das fast 700 Jahre dauernde Shogunat wurde abgeschafft und der Kaiser übernahm wieder die Macht im Lande.

Alle Samurai mussten ihre Waffen ablegen. Die Wirksamkeit der alten Waffen (Schwerter, Spieße, Bogen usw.) war ohnehin durch die Entwicklung der Feuerwaffen (Gewehre, Pistolen) nicht mehr gegeben.

Die " Väter der Judoka sind die Japanischen Samurai. Durch Schaffung einer kaiserlichen Armee und die daraus resultierende Auflösung der Samurai– Einheiten, war dieser Epoche jedoch leider ein ende gesetzt.

So entstanden sehr viele Ju– Jutsu Schulen, deren Lehrer, die Samurai leider teilweise auch unqualifiziert und falsch waren.

Der Ruf dieser Kampfkünste wurde jedoch von einem Mann gerettet, Jigoro Kano, dem Begründer des heutigen Judo.

 

 

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